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Ums Prinzip Hoffnung steht es schlecht
Soll noch einer sagen, in Österreich traut sich niemand über Risikokapitalfinanzierung drüber. Erst im Oktober wurde unter heimischer Ägide ein neuer Beteiligungsfonds gegründet. Die österreichisch-luxemburgische Beteiligungsgesellschaft SEE Private Equity Group (SEEPEG) will damit ihre Finanzierungsaktivitäten im Technologiebereich ausbauen. Zurückhaltung Die Zurückhaltung der Österreicher erklärt er mit steuerlichen Nachteilen bei solchen Investments: Verluste seien nicht abschreibbar, ein späterer steuerfreier Verkauf einer Beteiligung im Inland nicht möglich. Immerhin beachtlich: Vor kurzem konnte eine neue Finanzierungsrunde für Nabriva erfolgreich abgeschlossen werden, und das, obwohl dort bisher „nur“ geforscht und noch kein Umsatz gemacht wird. Für Zottl ein Zeichen, dass der Markt für Risikokapital, auf dem „ein Jahr lang wirklich tote Hose war“, jetzt langsam wieder anspringt. "Nicht völlig Abgehobenes" Keine guten Karten auf dem Risikokapitalmarkt haben auch Software und Telekom. Die letztere Branche ist zwar nicht unbedingt zu abgehoben, hat aber ein anderes Manko: „Das Ziel ist bei solchen Unternehmen meist ein Börsengang. Und dafür ist jetzt nicht die beste Zeit“, so Roman Göd, Geschäftsführer von MP Corporate Finance. Grün ist die Hoffnung Auch künftig will man bei SEEPEG – natürlich zwecks Risikostreuung – bewusst in unterschiedliche Technologien investieren, und zwar auch in Start-up- und Early-Stage-Unternehmen. Das tun nicht viele Private-Equity-Fonds – die meisten stecken ihr Geld lieber in Buyouts bereits etablierter Firmen. Den Hype der "sauberen" Technologien beobachtet Göd allerdings mit einer gewissen Skepsis: "Irgendwann könnte das zur nächsten Blase werden", meint er. Zwar wird der Branche nicht die Arbeit ausgehen, "aber die hohen Bewertungen könnten bei Beteiligungen oder Übernahmen zum Problem werden". [...] November 2009 / Christine Kary Den gesamten Artikel lesen Sie in der November-Ausgabe des pfm-Magazins.
( ) © Telekom-Presse
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