Ein Geschäftsmann auf Reisen benötigt geeignetes Werkzeug um von A nach B zu kommen – das Navigationssystem hilft den richtigen Weg rasch zu finden. T-Mobile bietet seit Mitte April dafür eine professionelle Lösung an: Die Navigationssoftware Wisepilot wurde vom Mobilfunker als idealer Reisebegleiter auserkoren.
Der Benutzer kann sich auf bequeme Weise Europas Straßenverzeichnis auf sein Handy holen. Raimund Fischer, Partner Manager bei T-Mobile Austria, schildert die Vorteile, über die man mit dieser Lösung verfügen kann: "Wisepilot ist ein Off-Board-Navigationssystem; was bedeutet, dass es vom Endgerät des Benutzers – im Idealfall ein Handy oder Smartphone, das ein GPS-basiertes Modul integriert hat – für die Routenführung benutzt wird. Über die Navigationssoftware wird die Kommunikation zum Server hergestellt."
Ein besonderer Vorteil im Gegensatz zu einer herkömmlichen Navigationssoftware ist, dass die Daten von der Zentrale jederzeit aktuell gehalten werden, oder wie Reinhard Haberfellner, Sales Director der Herstellerfirma Appello es ausdrückt: "Die Navigation erfolgt in der Cloud. Das bedeutet, dass der Operator mit dem Netz verbunden ist, was eine ständige Aktualisierung der Daten ermöglicht. Eine normale Autonavigationslösung ist zumeist fix eingebaut; da kann man vielleicht hin und wieder gegen Gebühr ein Update machen, aber Wisepilot hat immer die aktuell gültigen Preis bei der Tankstelle ums Eck“, so Haberfellner. Die kompletten Informationen für die Navigation sind daher in einer Datenbank bei T-Mobile hinterlegt. Die Daten aus den Firmen- und Telefonverzeichnissen werden ebenso laufend erneuert und aktualisiert. "Ohne, dass sich der Benutzer selbst um eine Aktualisierung bemühen muss, hat er bei Bedarf die aktuellsten Points of Interests, die aktuellen Radarwarnungen oder die aktuelle Verkehrslage verfügbar", konstatiert Fischer.
Die schwedische All-In-Lösung
Die Lösung hat T-Mobile von einem führenden Unternehmen auf diesem Gebiet: Die schwedische Firma Appello hat sich auf mobile GPS Navigationslösungen spezialisiert und den Mobilfunker mit seinem Angebot überzeugen können. Reinhard Haberfellner über Wisepilot: „Diese mobile Navigationslösung wird in vielen Ländern Europas, Afrikas und Amerikas eingesetzt.“ Appello hat seinen Sitz im schwedischen Göteborg und vermarktet seit der Gründung im Jahr 2002 seine Navigationslösung äußerst erfolgreich, mit der schon einige internationale Preise gewonnen wurden. Die Gründer selbst waren zuvor bei Autofirmen beschäftigt und dort für die Entwicklung der mobilen Navigation zuständig. „Meistens wird Navigation ja immer mit Autofahren verbunden – dabei kann ein solches System auch dem Fußgänger den richtigen Weg weisen. Zum Beispiel, um sich schnell einmal zu informieren, wo der nächste Bankomat oder Apotheke ist. Mit der Wisepilot-Lösung auf dem Handy sind derartige Infos immer abrufbereit“, so Haberfellner.
Reinhard Haberfellner erklärt, was es mit der All-In-Lösung auf sich hat: „Bei Wisepilot wird vom Prinzip des All-Ins ausgegangen. Alle Informationen und Anwendungen, die man sich auf das Gerät holen kann wie Radar, Wetter, Points of Interest, sind im Preis inbegriffen. Meistens ist auch die Verrechnung der Datengebühren, also des Datentraffics, mit dabei. „Das zahlt sich schon deshalb aus, weil Radarwarnungen zum Beispiel sehr teuer sind, möchte man diesen Dienst abrufen.“ „Was noch ein Vorteil bei Wisepilot ist“, so Haberfellner, „die Software-Lizenz geht mit mir, wenn man das Handy wechselt. Diese ist nämlich an die SIM-Karte gebunden.“
'Europa integriert'
Im Unterschied zu anderen Anbietern, die mit Wisepilot einen Vertrag geschlossen haben, ist bei T-Mobile eine standardmäßige Europa-Kartenabdeckung im Tarif inkludiert“, erklärt Raimund Fischer. „Beim Mitbewerber gibt es eine Trennung zwischen Österreich und Ländern, wir haben das Standard-Angebot europaweit.“ Im Ausland fällt zwar zusätzlicher Datentraffic an, der zwischen drei und fünf MB bei regelmäßiger Nutzung beträgt. „Je nachdem, wie viel man das Angebot im Ausland nutzt, kann der Kunde ein entsprechendes Auslandsoptions-Angebot wahrnehmen“, meint Fischer.
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Juni 2009
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