Den sicher ungewöhnlichsten Schlafsack haben Freiluftschläfer mit dem Sigma Open Flex SB Alpindonna im Urlaubsgepäck. Dank eingebauter Heizung beschert er warme Füße, was ihm wohl den Zusatz „Frauenschlafsack“ einbrachte. Das Heizelement lässt sich auch komplett entfernen, der Akku hält bis zu 18 Stunden und kann an der Steckdose geladen werden. Und sollte man/frau des Nächtens aufstehen müssen, kann der Schlafsack gleich anbehalten werden. Der Open Flex hat Armöffnungen und seitlich fixierbare Fußteile für uneingeschränktes Fortbewegen. Mit einem Gewicht von 1650 Gramm kostet er 159,90 Euro und ist unter www.salewa.com zu erwerben.
Muskelkraftbetriebener Akku
Zum Frühlingsbeginn sind wieder viele Radler unterwegs, die nicht auf MP3-Player oder Mobiltelefon verzichten wollen. Damit der Akku nicht schlappmacht, soll das Ladegerät E-Werk von Busch & Müller den nötigen Saft liefern. Das 50 Gramm leichte Gerät wird am Nabendynamo angeschlossen, durch das Strampeln des Radfahrers aufgeladen und liefert bis zu 16 Watt. An zwei Drehknöpfen muss man vorab Spannung (2,8 bis 13,3 V) und Stromstärke (0,1 bis 1,5 A) einstellen. Das E-Werk gibt es für wasserdichte 139,90 Euro unter www.bumm.de.
App für Ausgeschlafene
Mit Sleep Cycle von Apple müssen nicht mehr Hunderte von Euro für einen Schlafphasenwecker gelöhnt werden. Gerade mal 79 Cent kostet die Applikation im App-Store und weckt schlummernde iPhone-Besitzer im Leichtschlaf. Die App soll das oberflächliche Dösen des Schlafenden an seinen verstärkten Bewegungen erkennen, im Tiefschlaf bewegt man sich weniger. Ob nun tatsächlich die Wirkung der Software oder der Placebo-Effekt für einen guten Morgen sorgt, 79 Cent sind den Versuch wert. Zehntausende iPhone-Schläfer schwören mittlerweile drauf (http://store.apple.com).
Gefrorenes Foto-Spektakel
Wem Abenteuer zu Land nicht aufregend genug sind, der ist mit Sonys Cybershot DSC-TX5 gut beraten. Bis zu drei Meter kann man damit abtauchen und bei frostigen -10 Grad noch knipsen. Sie überlebt Stürze aus 1,5 Metern und bringt 10,2 Megapixel, einen 4-fach-Zoom und Bildstabilisatoren mit. Die 3-Zoll-Touchscreen-Kamera ist ab April auf dem Markt. Arktisfans und Wasserratten haben für 369,90 Euro einen robusten Foto-Kumpel dabei.
Sonne anzapfen beim Einkaufsbummel
Das ist jetzt mit dem Solarshopper möglich. Die Solartasche wurde vom Design Büro Andreas Weber entworfen und besticht durch Design und Funktionalität. Drei Panels liefern eine Leistung von 1,5 Watt. Dank eingearbeiteter Batterie geschieht das Laden von Handy und Co quasi im Spaziergang. Der mitgelieferte Adapter ist mit allen gängigen Geräten kompatibel und die Flexibilität der Solarzellen ermöglicht ein Biegen ohne Brechen. Der Solarshopper kostet 189 Euro und hat durchaus Geschenkpotenzial für ausdauernde Einkäuferinnen. Mehr Infos unter: www.solarserver.de.
Schlanker Player ganz groß
Der kleine Multimedia-Player Vision A14VG von Archos ist ein Leichtgewicht von 24 Gramm und besticht nicht nur mit seiner Größe. An Bord befinden sich ein 1,4 Zoll Display und vier Gigabyte Speicher für über 2000 Songs. Trotz der Kompaktheit des Players wurde an Ausstattung nicht gegeizt: Neben UKW-Radio hat der Hersteller ein Mikrofon integriert, damit man den Knirps als Diktiergerät nutzen kann. Der auf der Cebit präsentierte Vision A14VG wurde ist für 34,99 Euro im Handel verfügbar.
Anzugträger aufgepasst
Für den Geschäftsalltag wurde der businessHolster vom Designerlabel Urbantool entwickelt. Arbeitsgeräte wie Smartphone, PDA, Börserl oder Schreiber sind gut geschützt und schnell zur Hand. Dem Polizei-Halfter nicht unähnlich, verspricht er Tragekomfort durch ergonomische Formen. Der Holster passt unter jeden Anzug und bietet eine smarte Alternative zu ausgebeulten Anzugtaschen. In zwei Größen verfügbar ist er für 79,95 Euro bei www.urbantool.com erhältlich.
Der Rocker steckt im T-Shirt
Auf dem Portal ThinkGeek wird das Electronic Rock Guitar Shirt an den Rocker gebracht, das dank inkludiertem Mini-Verstärker die Kleidung zum Klingen bringt. Mit dem klangvollen Rockershirt sind Sie der Star auf jeder Party. Mit einem Mini-Verstärker und einer aufgeklebten, aber voll funktionstüchtigen Gitarre versehen, bietet das Shirt alle wesentlichen Akkorde, mit denen man sofort loslegen kann. Die Jungs von ThinkGeek.com haben passend dazu noch ein Schlagzeug-T-Shirt produziert. Der Kostenpunkt liegt bei 29,99 US-Dollar (22,28 Euro), unter www.thinkgeek.com gibt es die Hörprobe. Und die kann sich hören lassen.
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April 2010 / Eva Zelechowski
Den gesamten Artikel lesen Sie in der April-Ausgabe des pfm-Magazins.
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