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Kulinarisches Naturerlebnis

 
Foto: La Vera Image
 

Gesunde und unverfälschte Lebensmittel schmecken besser, sind aber nicht immer leicht zu bekommen.

Kulinarischer Genuss hat nicht nur mit exzellenter Zubereitung zu tun. Sehr viel hängt von den Ausgangsprodukten ab. Bio ist in, schmeckt deutlich besser und hat auch viel mit Abwechslung zu tun. In den Regalen der Supermärkte wurde die Auswahl systematisch eingeschränkt – Geschmack geriet zu Gunsten  der Haltbarkeit ins Hintertreffen, große Mengen verhindern die Abwechslung. Dabei ist Österreichs Flora und Fauna reich an unterschiedlichsten Produkten, so gibt es etwa mehr als 60 unterschiedliche Sorten von Paradeisern und die wenigsten davon sind in reifen Zustand rot.

Die Förderung der Biodiversität haben sich nicht nur Bewegungen wie Slow Food auf die Fahnen geschrieben, sondern viele kleine private Initiativen wie Vera Pekareks „Naturerlebnis“ und neuerdings sogar  das Umweltbundesamt und die UNO mit dem „Jahr der Biodiversität“ 2010. Wer unterschiedliche Geschmacksrichtungen und unverfälschte Naturprodukte genießen will, muss sich nach alternativen Bezugsquellen umsehen.

Vera Pekarek betreibt seit Jahren mit ihrer Firma La Vera Image das Catering der Orangerie im Schloss Schönbrunn und ein Partyservice. Um ihre anspruchsvollen Gäste mit Außergewöhnlichen überraschen zu können, hat sie sich in Österreich auf die Suche nach nicht alltäglichen Produkten gemacht. Die Resultate ihrer Suche setzt sie nicht nur den Gästen der Orangerie vor, sie macht sie auch beim Weihnachtsmarkt in Berlin oder bei der weltweit größten Food-Messe in London bekannt und für nächstes Jahr denkt sie sogar an den Sprung nach Asien. Und natürlich kann man die Produkte bei „Naturerlebnis“ auch für sich selbst oder als Geschenke ordern.

Überraschung und Wohlgeschmack
Aus österreichischem Anbau kommen überraschende Produkte. Die Verfeinerung einer Fischsuppe mit pannonischem Safran gelingt hervorragend. Er wird im burgenländischen Klingenbach praktisch in reiner Handarbeit gewonnen. In der pannonischen Küche ist Safran seit jeher verwendet worden. Hochzeitsköchinnen haben mit Safran klare Suppen aromatisiert, gefärbt und aufgeklart. Ebenso verfeinerten sie Semmelkren mit Safran. Der Anbau hat im Burgenland eine jahrhundertealte Tradition, an die erst kürzlich wieder angeknüpft wurde.

Ein besonderer Leckerbissen ist das Trüffelschmalz vom Volcano-Schwein. Die Volcano-Fütterung verzichtet auf billigen Mais und besteht aus ausgesuchten Getreidesorten. Das Schmalz wird mit Trüffelöl, schwarzen Trüffeln und Gewürzen verfeinert – ein erlesener Genuss, besonders auf frischem Schwarzbrot.

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Dezember 2009 / Peter F. Mayer

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des pfm-Magazins.

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