Im Web liegt die Hoffnung

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Im Web liegt die Hoffnung

 
 

Österreichische Werbetreibende zeigen sich pessimistisch – trotz stabiler Zahlen. Online-Marketing kristallisiert sich als Hoffnungsträger mit viel Wachstumspotenzial heraus.

Die Krise hat auch die Werbewirtschaft erreicht. Oder besser gesagt:  Sie in den Köpfen der Werbetreibenden bereits angekommen, obwohl das Jahr  2008 durchaus positiv abgeschlossen wurde. Insgesamt sind die Werbeausgaben im Vergleich zum Vorjahr um  5,1 Prozent angestiegen.  Im Dezember 2008 gab es allerding ein Minus von 1,5 Prozent. Ob dieses Ergebnis schon reicht um in Krisenstimmung zu geraten? Der Stimmungsbarometer  der Werbebranche zeigt am Anfang des vielbeschworenen "Krisenjahres" jedenfalls eindeutig nach unten: "Die erwartete Entwicklung der Werbeaktivitäten zeigt eine deutliche Tendenz. Ganze 50,8 Prozent  der befragten Werbemanager stellen sich darauf ein, dass die Werbeaktivitäten in Österreich in den nächsten zwölf Monaten abnehmen werden", so fasst Peter Drössler, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der WKÖ, die Ergebnisse zusammen. "Während im Juli 2008 nur 20,3 Prozent von sinkenden Werbeaktivitäten ausgingen, waren es im Oktober 2008 bereits 40,2 Prozent. Aktuell sind bereits 50,8 Prozent der Meinung, dass die Werbeaktivitäten in Österreich in den nächsten 12 Monaten abnehmen werden", berichtet Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl.

 

Vorsicht ist angesagt

Unter den Kunden der Werbebranche ist zwar noch keine Panik zu spüren, aber die Unternehmen sind vorsichtig geworden und kalkulieren ihre Werbebudgets ganz genau. So verwundert es auch nicht, dass das  stärkste Werbewachstum im Dezember 2008 (im Vergleich zum Dezember 2007) mit Plus 46,7 Prozent die Sparte "Online" erfuhr.  18,3 Prozent der  befragten Auftraggeber sind sich sicher, dass Online-Werbung auch oder auch vor allem im Krisenjahr 2009 wachsen wird. Auch die Einschätzung für die Entwicklung von Direct Mail hat sich mit knapp sechs Prozent vergleichsweise stabil gehalten und ist ganz vorne dabei.

 

Innovation möglich

Internationale Trends weisen auch in Richtung Web-Marketing: Davon zeugt eine von Adobe in Auftrag gegebene Umfrage die in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Onlinemarketing-Branche, Fachverbänden und -zeitschriften durchgeführt wurde. Online-Marketing sei weiterhin ein Bereich, in den investiert wird und in dem Innovationen stattfinden, da hier gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wirkungsvolle Marketing-Maßnahmen möglich sind, deren Erfolg einfach und sofort messbar sei, so Doug Mack, Vice President of Consumer and Hosted Solutions bei Adobe.

 

"Online ist unschlagbar"

Nicht nur die vorsichtige Stimmung begünstigt das Wachstum der Internet-Werbung: "Der Online-Markt wird garantiert wachsen, weil er den effektiven Deckel noch lange nicht erreicht hat. Ein Werbeanteil von zehn Prozent der Werbeausgaben (derzeit liegt der Anteil laut Focus bei ca. vier Prozent) ist durchaus für die nächsten Jahre realistisch", zeigt sich Marcela Atria, Director Interaction bei GroupM optimistisch. Bei bestimmten Zielgruppen, wie zum Beispiel Menschen mit einer niedrigen TV-Konsumation  oder Jugendlichen ist Online unschlagbar, betont Atria. Dass Internet-Werbung ein großes Potenzial, gerade in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat, sind sich Werbeexperten und Kunden einig. Es gilt nur den richtigen Auftritt im Web zu sichern.

 

Suchmaschinen-Marketing

Im Internet präsent zu sein, ist für jedes Unternehmen – unabhängig von der Branche – ein Muss. Eine Präsentation auf der eigenen Homepage mit Kontaktdaten ist ein guter Anfang, aber in den unendlichen Weiten des Webs sollte man auch von den richtigen Usern gefunden werden. Suchmaschinenmarketing heißt das Stichwort.

 

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April  2009 / Olivera Stajic'

 

Den gesamten Artikel lesen Sie in der April-Ausgabe des pfm-Magazins.

 

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