Gesunde Smartphones

Facebook für privates, Google+ für das Geschäftliche?   Smartphones im Wintercheck   Weitere Verbesserung in Android 4.0.4 kommen für Galaxy Nexus   Berliner Polizei plant Patrouillen im Web 2.0   Pinterest: Das soziale Netzwerk für die schönen Dinge im Leben

Gesunde Smartphones

 

Im Kampf gegen die ausufernden Kosten des österreichischen Gesundheitssystems werden mobile Lösungen einen wichtigen Beitrag leisten. T-Mobile Partner Databusiness startete den Testbetrieb bei den Barmherzigen Brüdern.

Die ständig steigenden Kosten des Gesundheitswesens und die überbordenden Arbeitszeiten der Spitalsärzte sind ein Dauerthema der österreichischen Innenpolitik. Auf dem Sektor eHealth ist schon sehr viel passiert um die Verwaltungsabläufe zu automatisieren und zu beschleunigen. Das hat bedeutende Entlastungen von Budgets und Ärzten gebracht. Spitalsärzte sitzen aber in ihrem Arbeitsalltag nicht am Schreibtisch – ein wesentlicher Teil ihrer Tätigkeit findet am Spitalsbett beim Patienten statt. Und genau hier liegt noch ein großes Rationalisierungspotenzial.

Krankenblätter auf Papier, handschriftlich notierte Befunde oder Medikationen sind zeitraubend und fehleranfällig. Der Lösungsansatz, den einige Spitäler beschritten haben, Notebooks auf Rollwagen bei der Visite mitzuführen um direkt auf die Patientendaten zugreifen zu können, ist einerseits nicht besonders komfortabel und deckt andererseits bei Weitem nicht alle Fälle ab, bei denen der Zugriff auf Daten benötigt wird.

iPhone als Wegbereiter
Die neue Generation von Smartphones, die wie das iPhone über ein großes Display, intuitive Bedienbarkeit und eine schnelle Datenverbindung verfügen, ermöglichen es nun die letzte Lücke im Spital zu schließen: Ärztin oder Arzt sind immer erreichbar und erhalten direkten und schnellen Zugriff auf alle benötigten Daten. Mehr noch: Sie können damit jederzeit und überall von kritischen Ereignissen verständigt werden. Ist ein Laborbefund nicht innerhalb der gewünschten Werte, so kann der behandelnde Arzt – egal wo er gerade ist – sofort verständigt werden um die nötigen Maßnahmen zu veranlassen.

Handy und DECT-Phone haben Ärzte ohnehin immer dabei. Ein Smartphone kann beide Geräte ersetzen und noch dazu Zugang zu allen wichtigen medizinischen Daten ermöglichen. Und natürlich dient es zur Eingabe von Daten vor Ort und zum Diktat der Befunde. Für Ärztin und Arzt bedeutet das eine Reduzierung der mitzuführenden Geräte, eine beträchtliche Einsparung an Zeit sowie eine Reduzierung von Fehlerquellen, sowie die Vermeidung von störenden Anrufen.

Hohes Verbesserungspotenzial
In einem  klassischen Ablauf wird ein Befund ausgedruckt und erst wenn ihn ein Arzt in die Hand bekommt, können Maßnahmen gesetzt werden, die aber auch noch immer Telefonate oder ähnliches erfordern. T-Mobile-Partner Databusiness Services hat in die gängigen Krankenhausapplikationen eine Alarmengine integriert, die neu eintreffende Patienten oder neue Laborwerte dem Arzt direkt auf sein iPhone meldet. Dieser kann damit sofort darauf reagieren – die Zeitersparnis gegenüber früheren Systemen beträgt laut Databusiness-Geschäftsführer Oliver Bernecker im Schnitt zwei Stunden. Das System von Regeln kann von den Ärzten selbst nach Bedarf modifiziert und neu eingestellt werden.

Über Schnittstellen zu den klassischen Krankenhausinformationssystemen (KIS) werden alle Daten, die für die Behandlung von Patienten erforderlich sind, direkt auf dem Smartphone verfügbar gemacht. Die Daten können selektiert werden, damit genau die im Zugriff sind, die für die jeweilige Behandlung erforderlich sind. Entscheidungen können somit von den Ärzten kurzfristig und vor Ort getroffen und sofort umgesetzt werden.

Die Verordnung der Medikation, der Abschluss einer Krankengeschichte oder die Freigabe eines Befundes erfolgen elektronisch vor Ort. Den gesetzlichen Anforderungen nach Überprüfbarkeit wird durch eine elektronische Signatur genügt, die von Ärztin oder Arzt durch Eingabe eines PINs am iPhone ausgelöst wird. Diese Signierung entspricht aus rechtlicher Sicht der amtlichen Signatur unter einem Bescheid.

Am Weg zum nächsten Patienten kann der Arzt das iPhone zur Aufnahme eines Diktates benutzen. Dieses wird direkt in den Workflow des KIS eingespielt, in Text umgesetzt und in die Krankengeschichte integriert.

Weitere Verbesserungen
Klarerweise haben solche mobilen Lösungen weiteres Verbesserungspotenzial. Die erste Stufe ist derzeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in der Grazer Marschallgasse im Testbetrieb. Im Herbst des heurigen Jahres wird Stufe 2 in Betrieb gehen, die die elektronische Erkennung des Patienten ermöglicht. Die Patienten erhalten dazu ein Armband, das mit dem Smartphone über Bluetooth in Verbindung tritt. Damit werden mobil alle Daten zu dem Patienten verfügbar und der Arzt kann sofort prüfen, ob etwa die korrekte Medikation angewandt wird. Auch dadurch ergibt sich eine weitere Zeitersparnis für das ärztliche Personal.

[...]

Juni  2009

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Juni-Ausgabe des pfm-Magazins.

Mehr zum Thema

 

 

( )

Reaktionen auf diesen Artikel

Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.

 
Gesunde SmartphonesGesunde SmartphonesGesunde Smartphones Telekom-Presseon
Meinung  •  E-Book  •  Abo  •  Mediadaten
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones Gesunde Smartphones
Partner
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Gesunde Smartphones
Suche
Gesunde Smartphones Gesunde Smartphones
Google Suche
Weitere Artikel

Suchbegriffe: Gesunde Smartphones