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Gartner blickt über die Glaskugel hinaus
Die Marktforscher haben es in Zeiten wie diesen nicht einfach. Der IT-Markt bewegt sich wie schon lange nicht, wie die geplanten Übernahmen von 3Com durch Hewlett-Packard oder Sun Microsystems durch Oracle zeigen. Dennoch haben die Analysten von Gartner ein Kredo: Trends, die strategisch wichtig sind, müssen die Analysten nach eigener Definition einer Technologie signifikantes Potenzial für die kommenden drei Jahre zuschreiben. IT-Entscheider oder Neudeutsch CIOs dürfen damit rechnen, in einigen der genannten Felder an größeren Investitionen nicht vorbeizukommen und im schlimmsten Fall als Nachzügler entscheidende Entwicklungen zu verschlafen. Anders gesagt: „Unternehmen sollten die genannten zehn Technologien in ihren strategischen Planungsprozess einbeziehen“, rät David Cearley, Vizepräsident und Analyst bei Gartner. „Sie sollten entscheiden, welche Technologien ihren individuellen Geschäftsinitiativen nützen.“ In jedem Fall sollten sich Unternehmen den folgenden zehn Technologien stellen oder zumindest damit auseinandersetzen. Anwendungen aus der grünen Wolke am PC Auf Platz zwei thront das Thema Advanced Analytics. Analyse-Tools und -Modelle versprechen Effektivität bei Geschäftsentscheidungen, indem sie alternative Ergebnisse und Szenarien aufzeigen. Gartner sieht hier eine neue Stufe der Unterstützung für operative Geschäftsentscheidungen erreicht. Anwendungen wie Customer Relationship Management (CRM) oder Enterprise Resource Planning (ERP) eröffneten demnach in der Vergangenheit neue Spielräume durch die schnelle und rechtzeitige Aufbereitung von Informationen. Die neue Technologie hingegen ermögliche den Blick in die Zukunft, so Gartner. Client Computing belegt den dritten Platz. Durch Virtualisierung werden neue Möglichkeiten der Präsentation von Client Computing-Anwendungen möglich, analysiert Gartner. Als Folge seien Entscheidungen über spezielle PC-Hardware-Plattformen oder auch Betriebssysteme weniger kritisch als in der Vergangenheit. Die Analysten raten Unternehmen dazu, proaktiv eine auf fünf bis acht Jahre angelegte, strategische Client Computing-Roadmap zu erstellen. Darin sollten unter anderem Entwicklungslinien für Gerätestandards, Ownership und Support herausgearbeitet sein, ebenso für die Wahl von Betriebssystemen und Anwendungen, ihren Einsatz und ihr Update. Die grüne IT schafft es auf Platz vier und sollte nach Ansicht von Gartner ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten. Die IT könne einen erheblichen Beitrag für eine sauberere Umwelt leisten, beispielsweise durch die Nutzung von elektronischen Dokumenten, Teleworking und somit das Überflüssig- Social Computing trifft Unternehmen Was im privaten Umfeld sicher derzeit Platz eins inne hat, schafft es im Gartner-Ranking für Unternehmen immerhin auf Platz Sechs. Die Mitarbeiter haben es laut Gartner satt, in zwei getrennten Welten zu arbeiten: einer für ihre Arbeit im engeren Sinne und einer für den Zugang zu „externen“ Informationen. Deshalb sollten sich Unternehmen auf den Einsatz von Social Software am Arbeitsplatz ebenso einstellen wie auf die Rolle von Communities im Unternehmen und darüber hinaus. Platz sieben für aktives Monitoring: Sicherheit meint traditionell den Bau eines Zauns, um Gefahren von außen abzuwehren. Tempi passati, findet Gartner. Längst habe sich Security zu einem aktiven Beobachten von Aktivitäten und auffälligen Mustern entwickelt. Der Markt biete mittlerweile eine unüberschaubare Vielfalt an Monitoring- und Analyse-Tools, mit deren Hilfe sich Unternehmen besser vor verdächtigen Geschehnissen schützen können. Die strategische Herausforderung besteht nach Ansicht der Analysten derzeit darin, die Stärken und Schwächen dieser Angebote zu verstehen und eine geeignete Lösung für die eigenen Anforderungen herauszufiltern. [...] Dezember 2009 / Klaus Lackner Den gesamten Artikel lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des pfm-Magazins. ( )© Telekom-Presse
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