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Einmal Realitätserweiterung, bitte!
Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einer belebten Straßenkreuzung mitten in New York und haben keinen Reiseführer dabei. Den brauchen Sie auch nicht mehr! Mit einem Handy, das Kamera, Internet und GPS-Funktion integriert, sind Sie perfekt ausgestattet. Wer in Zukunft stirnrunzelnd vor einer Sehenswürdigkeit steht, muss nur sein Handy aus der Tasche holen und schon zeigt es ihm einen 3D-Plan des Gebäudeinneres inklusive aller relevanten Informationen. Die dahinter stehende Technologie nennt sich Augmented Reality (AR), zu deutsch 'Erweiterte Realität'. Christian Doppler Labor Virtuelles Grubengraben In der Forschung wird gerne auch das Szenario Wartung genannt. Die AR-Forschung ebnet auch im Automobil-Sektor den Weg für neue Einsatzmöglichkeiten. Mithilfe einer speziellen Datenbrille stehen Mechanikern alle notwendigen Informationen direkt in der Werkstatt zur Verfügung. In der Brille werden detaillierte Arbeitsprozesse über dem zu wartenden Gerät eingeblendet. Ergänzend dazu spricht eine Stimme, die sagt, welche Schrauben wo eingesetzt werden sollen. Die Automobilhersteller BMW und Honda setzen die AR-Technologie bereits in der Praxis ein. Die BMW Group will das AR-System vorerst in der Werkstatt nutzen. Ob in der Automobilindustrie, wie Magna Steyr oder im Bereich der lenkbaren Ölbohrung, deren Technologie von der Schöller Bleckmann Oilfield bereitgestellt wird, Imagination liefert mit Computeranimationen die zur Produktpräsentation benötigte Visualisierungstechnologie. Sie bringt potenziellen Kunden und Investoren das Tätigkeitsspektrum der Firma, das häufig komplex und nicht einfach darstellbar ist, näher. Marktpotenzial boomt Spielerisch Wikitude nutzt die in manchen Handys implementierten GPS- und Kompass-Sensoren und blendet die Informationen der Umgebung auf dem Bildschirm ein. Die Daten bezieht die Software von Google, Informationen werden beim Wissensportal Wikipedia nachgeladen. Zudem ist es eine nutzergenerierte Applikationen, was bedeutet, dass die Nutzer selbst Inhalte erstellen können und so für ein breitgefächertes Angebot sorgen. 'Aufgrund der sehr einfachen technischen Umsetzung ist es nicht gerade das, was sich Forscher typischerweise unter AR vorstellen würden, aber es zeigt sehr schön, in welche Richtung AR wahrscheinlich einmal gehen wird' erläutert Wagner. [...] September 2009 / Eva Zelechowski Den gesamten Artikel lesen Sie in der September-Ausgabe des pfm-Magazins. © Telekom-Presse
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