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E-Government – Österreich an EU-Spitze
Elektronische Prozesse sind für die Wirtschaft sowohl innerhalb des Unternehmens als auch über seine Grenzen hinaus längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der elektronischen Interaktionen läuft mit staatlichen Stellen ab und deshalb bringt der erste Platz, den Österreich seit 2006 im E-Government-Ranking der EU hält, einen wichtigen Standortvorteil. Für die EU ist die eUnion ein wichtiges Anliegen. Die Ende November von der schwedischen Präsidentschaft ausgerichtete Konferenz in Malmö stand unter dem Motto „Teaming Up for the eUnion“. Die von den Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten, Beitritts- und Kandidatenländer sowie EFTA Staaten verabschiedete Ministerdeklaration sieht vor, dass bis 2015 Bürger und Unternehmen E-Government-Services erhalten, die nutzerzentriert sind, die Transparenz staatlichen Handelns erhöhen und den Zugang zu öffentlichen Informationen und die Partizipation am staatlichen Handeln erleichtern. Weiter soll die Mobilität im Binnenmarkt erhöht und grenzüberschreitend Unternehmensgründungen und –niederlassungen, Studieren, Arbeiten, und Zur-Ruhe-Setzen vereinfacht werden. Sicherheit, Vertrauen, Datenschutz und Nachhaltigkeit sind wesentliche Elemente der Ministererklärung. Die erforderlichen Basisdienste und Voraussetzungen (elektronische Signaturen, elektronische Identitäten etc.) wurden explizit verankert. Reinhard Posch, CIO des Bundes und Vertreter Österreichs in Malmö erklärt: „Die Verbreitung und Flächendeckung des E-Government Angebotes muss im Vordergrund stehen, der Nutzen für Bürger und Wirtschaft erkennbar und spürbar sein. Zu den ganz wesentlichen Punkten gehören für mich Effizienz, Kundenorientierung und ein hohes Tempo bei Wahrung der Rechtssicherheit in der Erbringung von Verwaltungsleistungen. Wir müssen hier die Bürgerin und den Bürger sowie die Wirtschaft im Zentrum unseres Services der Verwaltung sehen – der Mensch und die ‚Verwaltungskunden‘ der Wirtschaft sind im Mittelpunkt. Danach hat sich das Verwaltungshandeln zu orientieren.“ Handy-Signatur Auszeichnungen für Österreich Österreich gewinnt E-Europe Award Die gemeinsame Einreichung Österreichs und Deutschlands bei den E-Government Awards beinhaltet eine IT-Lösung für dieses Verfahren, die sich – abgesehen von den notwendigen nationalen Anpassungen – grundsätzlich zum Einsatz in der gesamten EU eignet. Die Entwicklung der IT-Anwendung zur elektronischen Abwicklung von grenzüberschreitenden Mahnverfahren stützte sich in der Entwicklungsphase vorwiegend auf die Erfahrungen der Kooperationspartner aus den nationalen Mahnverfahren. Um eine Option für alle Mitgliedsstaaten zu schaffen und zugleich die Ziele der europäischen E-Justice Initiative zu unterstützen, wurde die Anwendung jedoch in einer Form entwickelt, die rasch und einfach an die Bedürfnisse anderer Länder angepasst werden und somit in allen Mitgliedsstaaten Verwendung finden kann. [...] Dezember 2009 / Peter F. Mayer Den gesamten Artikel lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des pfm-Magazins. ( )© Telekom-Presse
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