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Die „Mir-Wird-Nichts-Passieren-Mentalität“
Im Rahmen der Sicherheitskonferenz Deepsec, die zwischen 17. und 20. November 2009 zum dritten Mal in Wien stattfand, demonstrierten professionelle Hacker und IT-Experten anschaulich, wie es um die IT-Sicherheit vieler Unternehmen steht. David Burgess, Spezialist für GSM-Hacking, analysierte in einem zweitägigen Workshop Sicherheitsprobleme bei der GSM-Handykommunikation. Ihm gelang es, Handys dazu zu bewegen, sich in eigens dafür errichteten Fang-Netzen einzuloggen und deren Inhalte auszuspionieren. Dass sich vor allem Unternehmen keinen fahrlässigen Umgang mit der Absicherung ihrer Daten leisten können, beweisen die Statistiken im Bereich Internetkriminalität. Jährlich setzen Cyberkriminelle einen Verdienst von 862 Millionen Euro in diesem Untergrundhandel um. Am einfachsten gelingt dies durch den Diebstahl und Verkauf von persönlichen Daten wie Passwörtern und Kreditkartendaten. Das traurige Fazit vieler Studien erklingt im gemeinsamen Tenor: Insbesondere KMU schätzen ihre IT-Sicherheit viel positiver ein als diese tatsächlich ist. Auch die aktuelle Symantec Studie zum „KMU Notfallplan“ zeigt eine enorme Kluft zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Qualität der IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ausfälle bedrohen Kundenloyalität Nachrichtendienste sind involviert Dass Sicherheitsgefahren häufig unterschätzt werden, liegt neben den kostenintensiven Protektionsmaßnahmen vor allem an der „Mir-Wird-Nichts-Passieren-Mentalität“. Watchinski ist überzeugt: „Auch wenn bis dato nichts passiert ist, ist die Frage nicht, ob etwas passieren wird, sondern wann.“ Zum Schutz mobiler Geräte empfiehlt der Experte IPS-Systeme im Unternehmen, um die Ausbreitung von Schadcodes zu verhindern und infizierte Geräte wie Laptops oder Smartphones automatisch vom Netzwerk zu trennen. Als eindeutigen Trend im Hinblick auf Sicherheitsmaßnahmen erkennt Watchinski sogenannte „Adaptive Sicherheitssysteme“, die intelligent sind und sich auf Veränderungen automatisch anpassen sowie Systeme, die mithilfe von Korrelationstechniken und Anomalie-Analyse neue, unbekannte Bedrohungen erkennen. [...] Dezember 2009 / Eva Zelechowski Den gesamten Artikel lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des pfm-Magazins. ( )© Telekom-Presse
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