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Die Idee, die hinter dem Begriff „Virtualisierung“ steckt, ist nicht neu; erlebt jedoch im Hinblick auf Cloud Computing einen Relaunch. Das Potenzial, Unternehmen aufgrund der Kosteneffizienz für sich begeistern zu können, ist ein Großes...

Virtualisieren Sie Ihr Unternehmen, raten einige IT-Spezialisten. Als modernes Schlagwort in letzter Zeit in alle Munde geraten, scheint in der Hochblüte der Wirtschaftskrise alles Recht zu sein, was Kosteneinsparung ermöglicht und passt hervorragend zum Green-IT-Gedanken der Zeit. Doch die Lösung ist nicht neu: Bereits in den fünfziger Jahren gab es virtuelle Speicher. Heute sehen sich IT-Anwender jedoch mit zunehmend flexibleren IT-Systemen konfrontiert.

Einer Studie von Forrester Research zufolge wird im Jahr 2009 der Anteil der virtualisierten Server in IT-Abteilungen auf 45 Prozent weltweit ansteigen und laut Gartner wird die Frage nach der adäquaten V-Technologie ein zentraler Fokus für Unternehmen sein: Manche der dargebotenen Lösungen seien nämlich den dynamischen Veränderungen nicht gewachsen, beispielsweise im Hinblick auf die Rechenleistung.

Wegweiser für Cloud Computing
Virtualisierung geht in Richtung Cloud Computing, "das könnte man so sagen", meint Georg Haberl, External Relations IBM Austria. "Der Begriff der Virtualisierung hat sich in eine neue Richtung entwickelt. Jetzt werden beide Vorteile, die CEO und Client bieten, zusammengeführt. Cloud Computing geht noch einen Schritt weiter, nämlich in Richtung On Demand, was praktisch IT aus der Steckdose bedeutet." Virtualisierung bereitet demnach die virtuelle Hardware auf; Cloud Computing spielt sich zusätzlich auf der Hardwareebene ab. V-Lösungen schöpfen somit aus einem Pool von Ressourcen der virtuellen IT-Infrastrukturen.

Laut Haberl resultieren 40 Prozent der heutigen Ausfälle aus operativen Fehlern und 60 Prozent der IT Ausgaben werden für Betrieb und Wartung der IT Infrastruktur ausgegeben. Die CIOs sehen sich Haberl zufolge mit dem Problem konfrontiert, dass der Aufwand der hohen, flexiblen Kosten aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht einfach veränderbar ist. Daher sei eine genaue Budgetplanung unabdingbar, aufgrund derer es jedoch zu Kürzungen der operativen Ausgaben, Zurückstellung längerfristiger Projekte sowie dem Aufschub oder Senkung von IT Investitionen käme. Trotz allem stelle sich die Situation nicht allzu schlecht dar, da sich die Infrastruktur der IT in Hinblick auf Datenvolumen, mobilem Einsatz und Konsolidierung derzeit in einer dynamischen Dialektik befindet.

Max Schaffer, Leiter ICT-Operations T-Systems sieht die Vorteile einer V-Lösung in einem Unternehmen in den "besseren Auslastungsraten, Reduktion der Komplexität in den Datenzentren und reduzierten Betriebskosten". Zudem ließen sich virtuelle Systeme aufgrund der Unabhängigkeit von Hardware schneller an andere Lokationen verschieben.

Zukunftstrends
Die Anbieter von Infrastrukturlösungen sehen ganz klar den Trend zur Desktop-Virtualisierung.  Für VMware wird eine standardisierte Plattform für virtuelle Rechenzentren, Virtualisierung am Desktop und "vCloud" wegweisend sein. Thomas Kühlwein, Regional Manager dazu: "Wir machen nicht die Cloud, aber wir können einen großen Betrag dazu leisten. Aufgrund der Tatsache, dass durch Virtualisierung die gesamte Arbeitsumgebung von der Hardware entkoppelt läuft, stellt sich auch die Frage, ob nicht ein Dritter diese Arbeitsumgebung betreiben kann." Partner wie T-Systems besäßen große Rechenzentren, die fallweise nicht voll ausgelastet seien. Indem diese vermietet werden, könnte Virtualisierung als Kerntechnologie herhalten, so Kühlwein. Auch Citrix Systems sieht eine Weiterentwicklung in Richtung Cloud Computing: Den Vorteil bei Desktop-Virtualisierung sieht das Unternehmen darin, dass die zunehmend mehr verwendeten mobilen Endgeräte die Einbindung in das Firmennetzwerk einfacher machen.

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März 2009 / Vera Bauer

 

Den gesamten Artikel lesen Sie in der März-Ausgabe des pfm-Magazins.

 

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