Europäische Autofirmen sind auf technologischem Gebiet in vielerlei Hinsicht führend – so auch darin Autos online zu bringen. Die erste Version bei BMW krankte etwas unter der lahmen Datenverbindung. Jetzt kommt UMTS zum Einsatz und somit Bilder aufs Display. Damit kann ich mir auf dem Weg zum Hochkar im Auto nicht nur die Schneeberichte, sondern auch Bilder von der Webcam abrufen.
Grundsätzlich stehen zwei Dienste zur Verfügung: BMW-Online und BMW-Assist für jeweils 175 Euro im Jahr. Die Funktionen, die am meisten beeindrucken: Tele-Aufsperrdienst, automatische Unfallmeldung und Teleservice. Wer den Schlüssel verloren hat, kann nämlich sein Auto über das BMW Callcenter öffnen und aktivieren lassen. Auch die beiden anderen Fälle möchte man nicht erleben, aber es beruhigt schon, dass im Falle eines Unfalles sofort präzise Orts- und Unfalldaten an ein Notfallsservice gesendet werden, das die Einsatzkräfte alarmiert. Auch wenn der BMW einmal nicht will, hilft der Teleservice Call, der die relevanten Daten den Fachleuten online verfügbar macht.
Der Sprach- und Datenverkehr wird über eine im Auto fest eingebaute Telematics Control Unit mit integrierter SIM-Karte abgewickelt. Das eigene Handy wird über ´Bluetooth angesprochen und man kann damit direkt per iDrive eine Nummer wählen, die einem der Auskunftsdienst gesendet hat. Der Anruf beim Auskunftsdienst erfolgt hingegen über das BMW-System und ist damit in den 175 bzw. 350 Euro pro Jahr inkludiert. Außer Telefonnummern kann man sich natürlich auch Zielkoordinaten direkt ins Auto übertragen lassen.
Sehr praktisch ist die "Send to Car"-Funktion, mit der man per Webbrowser etwa Adressdaten direkt ins Fahrzeug senden kann. Ausgebaut wurde auch der Nachrichten- und Informationsteil. Dank der höheren Übertragungsrate können auch hier Bilder mitgeschickt werden – cool.
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März 2009 / Peter F. Mayer
Den gesamten Artikel lesen Sie in der März-Ausgabe des pfm-Magazins.
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